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Kürbis schnitzen: So gelingt die klassische Halloweendekoration

Kürbisse, die meisten von ihnen leuchten herrlich orange und beeindrucken oftmals mit enormer Größe. Werden sie in der Küche verwendet, dann kann man drauflos hacken. Doch was, wenn aus einem solch orangefarbenen Prachtexemplar eine schaurige Fratze herausgearbeitet werden soll?


Tja, in diesem Fall ist tatsächlich etwas Fingerspitzengefühl und gezieltes Arbeiten vonnöten. Doch so schwer, wie es sich jetzt anhört, ist es gar nicht. Und wir sind uns sicher, das mit unseren Tipps das Vorhaben gelingt, den gruseligsten oder auch gruseligsten Jack O`Lantern zu schnitzen.


Unsere Anleitung zum Kürbisschnitzen

Um überhaupt loslegen zu können, braucht man einen frischen Kürbis. Bei der Auswahl lohnt es sich darauf zu achten das, dass Objekt der Begierde über einen möglichst kräftigen Stielansatz verfügt. Außerdem ist es ratsam, zu einem Kürbis zu greifen, der eine möglichst flache Unterseite hat. Denn dadurch kann er beim Schnitzen nicht so leicht Reißaus nehmen. Was die Form anbelangt, hier ist erlaubt, was gefällt. Gerne darf der Kürbis auch ein wenig schief sein oder andere eigenwillige „Charakterzüge“ aufweisen.


Wer Zeit hat, der sollte den Kürbis erst am Tag vor Halloween schnitzen, denn das Meisterwerk sieht frisch einfach am besten aus.


  • Im ersten Schritt wird ein Loch in die Unterseite geschnitten. Dadurch wird verhindert, dass die Seiten des Kürbis nachgeben.


  • Danach geht es auch schon an das Aushöhlen des Kürbis. Ein Eisportionierer leistet hierbei wertvolle Dienste. Wer keinen Portionierer für Eis im Haus hat, der kann zu einem Metalllöffel greifen.


  • Ist der Kürbis ausgehöhlt, kommen wir schon zur eigentlichen Herausforderung – dem Schnitzen. Wer einen Hang zum Perfektionismus hat, der sollte sich das gewünschte Gesicht auf ein Blatt Papier aufzeichnen und dieses dann mit Klebeband auf dem Kürbis befestigen.

  • Um die Vorlage nun quasi auf den Kürbis zu übertragen, nimmt man eine Gabel und sticht entlang der gezeichneten Linien durch das Papier in den Kürbis.



  • Zum Schnitzen an sich eignet sich ein kurzes Sägemesser sehr gut oder aber man greift zu einem speziellen Schnitzset für Kürbisse.


  • Um das Gesicht zu schnitzen, sollte man sich zuerst einmal nicht in Feinheiten verlieren, sondern zunächst einmal die Formen für Augen, Nase und Mund grob ausschneiden. Ist dies getan, dann kann es an den Feinschliff gehen.


  • Ist die Kürbisfratze fertig, brauchen wir zu guter Letzt noch einen „Schornstein“, damit der Luftabzug gewährleistet ist. Das ist keine große Sache. Ein kleines Loch oben am Kürbis genügt für diesen Zweck. Und nun kann das Teelicht im Kürbis platziert werden und die Kürbislaterne somit zum Leuchten gebracht werden. Wer nicht so gerne mit echten Kerzen hantiert, der kann selbstverständlich auch eine batteriebetriebene Kerze in den Kürbis stellen.

Wir hoffen, wir konnten mit unseren Tipps dafür sorgen, dass der Spaß beim Kürbisschnitzen nicht zu kurz kommt und das Endergebnis eine herrlich schaurige Kürbisfratze ist. Im Übrigen findet man auf unserer Seite tolle Ideen für selbst gemachte Deko und Kostümen passend zu Halloween.



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